Der Tischtennissport im TSV Grebenhain
Bereits Ende der 70er Jahre erreichte der Tischtennissport in Grebenhain eine erste Blütezeit. Unter dem Lehrer und Trainer Berthold Pletsch wurden auf Kreis- und Bezirksebene Erfolge verzeichnet. Im Schüler- und Jugendbereich konnte man sogar bis auf Landesebene vorstoßen. Diese Erfahrungen von damals sind die heutige Grundlage der Arbeit mit jungen Talenten.
Besonders auffällig waren seinerzeit die Jungtalente Thomas Neuner, Klaus Rehberger und der heutige Abteilungsleiter Hans-Joachim Bauer. Ihnen gelang damals im Alter von 16 Jahren das Kunststück, zum einen auf Anhieb in die erste Herren Bezirksklassemannschaft integriert zu werden und zum anderen am sofortigen Aufstieg in die Bezirksliga der Herren maßgeblich beteiligt zu sein.
Bereits hier wurde erkannt, wie wichtig engagierte und kontinuierliche Schüler- und Jugendarbeit für eine erfolgreiche Zukunft ist. Und gleichwohl verfiel man in einen Dornröschenschlaf, der bis 1996 anhalten sollte.
Erst in dieser Zeit fing der Tischtennissport in Grebenhain wieder an zu leben und wieder war es der eigene Nachwuchs, der für Furore sorgte. Durch den Aufstieg in die Bezirksoberliga füllte sich die Halle auch im Trainingsbetrieb wieder. Großen Anteil hatten hier Lars und Björn Meuer.
In dieser Zeit stieg die Zahl der gemeldeten Mannschaften von 3 Herrenmannschaften (1997) bis auf 5 Herren- und 6 Schüler-/Jugendmannschaften (1999) an.
Im Jahr 2000 wurde mit der Verpflichtung von A-Lizenztrainer Sven Scheiwein der Weg hin zu neuen, professionelleren Trainingsstrukturen beschritten. Eine Satzung wurde erarbeitet und eine Vielzahl von Titeln sollte folgen.
Allein in der Saison 2001/2002 und 2002/2003 konnten die Grebenhainer Talente 8 Meistertitel feiern. Die männliche Jugendmannschaft hatte nicht nur den Meistertitel in der Bezirksklasse errungen, sondern wurde auch Bezirksmannschaftsmeister und sicherte sich damit den Aufstieg in die Hessenliga.
Selbst die jüngsten Grebenhainer konnten bei den C-Schülern in der Saison 2002/2003 den fünften Platz und in der Saison 2003/2004 den Meistertitel, den Vizemeistertitel und den fünften Platz von 16 gemeldeten C-Schülermannschaften erobern.
Voraussetzung für diese sehr erfolgreiche Schüler- und Jugendarbeit ist ein sehr umfangreiches Trainer- und Betreuerteam. Sven Scheiwein, Hans-Joachim Bauer, Andreas Rühl, Viktor Hammer, Martin Müller und Udo Langer zeichnen für einen reibungs-losen und fruchtbaren Trainingsbetrieb ver-antwortlich. Darüber hinaus besteht ein Be-treuersystem, das es den Grebenhainern erlaubt, jeder Schüler- und Jugendmann-schaft einen erfahrenen Spieler beizustellen. |
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Im Gegensatz zu vielen anderen Mannschaften wird beim TSV Grebenhain auch währen der Spiel- und Wettkampfpausen trainiert. Als krönender Abschluss der alten und motivierendem (erlaubtem) Doping für die neue Saison führt der Weg einmal im Jahr ins Trainingslager nach Grenzau. Dies alles hat dazu beigetragen, dass zum wöchentlichen Standardtraining jeweils ca. 70 bis 80 Spieler erscheinen wobei auch längere Anfahrten in kauf genommen werden. |
Aber auch im Seniorenbereich gab und gibt es einen stetigen Aufschwung. So ist neben der 1. Bezirksoberligamannschaft die 2. Mannschaft in die Bezirksliga aufgestiegen, die 3. und die 4. Mannschaft spielt in der Kreisliga und die 5. und 6. Herrenmannschaft in der Kreisklasse.
Während bei anderen Vereinen durch Fusionen Potenzial gehalten bzw. geschaffen wurde, belegt der TSV Grebenhain mit insgesamt 17 gemeldeten Mannschaften im Jahr 2004 einen Spitzenplatz in der aktiven hessischen Tischtennis Szene.
Neben der Breite gibt es beim TSV Grebenhain aber mittlerweile auch eine Spitze. Besonders hervorzuheben sind hier die Jugendspieler Alexander Heuser und Andreas Rühl sowie die Schülerspieler Paul McAven und unser D2 Kaderspieler Jörg Konieczny.
Die gut funktionierenden Strukturen werden durch eine engagierte Elternschaft und der guten Seelen des Vereins – allen voran unser Urgestein Hans Rauber und Erwin Langwasser – komplettiert.
Udo Langer






